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J.P. Morgan Corporate Challenge

72.741 Läufer am Start in Frankfurt

   
 

Richtig heiß war es bei der 18. Auflage der diesjährigen J.P. Morgan Corporate Challenge (JPMCC). Doch der schwüle Sommerabend konnte die rund 73.000 Läufer nicht davon abschrecken, die 5,6 km lange Strecke durch die Frankfurter Innenstadt in Angriff zu nehmen.

Umso verständlicher war es, dass Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler, der eigens für den Startschuss aus Berlin angereist war, die laufbegeisterten Arbeitnehmer am Start nicht all zu lange warten lassen wollte. Mit einem Lächeln im Gesicht reckte er die Pistole in die Luft, gab mit einem Schuß das Startsignal und die knapp 146.000 Beine setzten sich in Bewegung.

Von da an schlängelte sich die Masse wie ein Lindwurm über zwei Stunden durch die Mainmetropole. Während die ersten längst glücklich das Ziel an der Senckenberganlage erreicht hatten und mit Wasser, Bananen und Äpfeln belohnt wurden, war für viele Laufbegeisterte noch nicht einmal die Startlinie in Sicht.

Mit 2.752 Firmen waren diesmal so viele wie nie zuvor beim JPMCC-Lauf vertreten. Neben den größten Teams, die diesmal von der Commerzbank mit rund 1.900 Sportlern und der Lufthansa mit etwa 1.300 Läufern gestellt wurden, konnten im Teilnehmerfeld auch einige prominente Namen gefunden werden. So wollten sich beispielsweise der Extremsportler und Sänger Joey Kelly, Fechterin Cornelia Hanisch und die Ringer Alexander Leipold und Jens Gründling dieses Event der Superlative nicht entgehen lassen.

Unter dem Motto "The Friendly Competition" (Der freundliche Wettbewerb) liefen und feierten auch die Entdecker mit den Mitarbeitern aus den verschiedenen Abteilungen und demonstrierten, welchen Grundgedanken die J.P. Morgan Corporate Challenge seit 1993 ausmacht. Aber nicht nur ein fröhliches Miteinander, geprägt von Teamgeist, Kollegialität und Fairness standen an dem Abend im Mittelpunkt, sondern auch der gute Zweck. Insgesamt konnten durch die Teilnahme stolze 218.223 Euro für den Behindertensport der Deutschen Sporthilfe eingenommen werden.

Selbst der Bundesgesundheitsminister, der diesmal nicht mitgelaufen war, schien die außergewöhnliche Atmosphäre genossen zu haben. Hatte Rösler noch vor dem Start auf der Bühne geflaxt, er habe keine Zeit für Sport, versprach er im kommenden Jahr selbst als Läufer an den Start gehen zu wollen.
 

 

 

 

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