FORMATIEREN VON DRUCKDATEN

Wenn für Ihr gewähltes Produkt ein Template (PDF-Vorlage) verfügbar ist, verwenden Sie dieses bitte (bei Druckdatencheck "Simple" obligatorisch). Sie finden das Template grundsätzlich im Reiter Media/Templates auf der jeweiligen Produktseite. Bei Produkten für die kein Template bereitgestellt wurde, gelten die in der Konfiguration angegebenen Maße!

Lesen Sie weitere Informationen über unsere Templates hier.

Wenn Sie PDF-Dateien für Digitaldrucke erstellen, möchten Sie natürlich Qualitätsverluste vermeiden. Normalerweise gilt: Je höher die Auflösung, desto schärfer der Druck. Senden Sie jedoch keine unnötig großen Dateien. Schätzen Sie beim Layout Ihrer PDF-Datei aufgrund der Größe ab, welche Auflösung für die Anwendung geeignet ist.

TIPPS FÜR OPTIMALE ERGEBNISSE

  • Liefern Sie Ihre Dateien im PDF-Format (Bei Druckdatencheck "Simple" ist kein anderes Dateiformat möglich). Dateien wie JPG, TIF, PSD, PSB, AI oder EPS sind nur bei gewähltem Druckdatencheck "All-Inklusive" oder "Layoutservice" möglich.
  • Wir raten vom Downsampling während der Speicherung beim PDF ab.
  • Passen Sie die Auflösung an, wenn Sie Ihre Datei maßstabsgetreu übertragen. Nähere Infos zur optimalen Auflösung finden Sie hier.
  • Wenden Sie die Zip-Komprimierung an, damit keine Qualität verloren geht.
  • Bitte keine Druckmarkierungen, Farbkontrollstreifen oder Schnittmarken mit ausgeben (außer bei Plano-Druckbögen).
  • Verwenden Sie beim Druck auf Stoff möglichst keine Linien unter 3pt Stärke. So können ggf. zu dünne weiße oder helle Linien auf dunklem Hintergrund zulaufen oder zu dünn erscheinen.
  • Führen Sie keine Automationen aus, wie z. B. das Zuschneiden von Schnittmarken oder das Ändern der Größe in Acrobat. Führen Sie dies in der Layout-Software (Illustrator, Photoshop) immer selbst durch. Acrobat-Bearbeitungen werden von unserem System zurückgesetzt.
  • Übersenden Sie keine verschlüsselten oder passwortgeschützten PDF-Dateien.
  • Wenn Sie beim Hochladen eine JPG-Datei mit eingebettetem Farbprofil verwenden, wird dieses Profil nicht von unserem System eingebettet und das Standardprofil (FOGRA39 oder sRGB) wird der Datei zugewiesen. Um das, und damit Farbprobleme im Druck zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen, die Datei als PDF mit eingebettetem Farbprofil zu liefern.
  • Übersenden Sie nur eine Datei pro Produkt. Kombinieren Sie keine Entwürfe und platzieren Sie nicht mehrere gleiche Entwürfe in eine Datei.
  • Beispiel: Sie möchten 100 gleiche Kreise. Übersenden Sie uns dann bitte eine Datei mit einem Kreis, von dem Sie 100 Stück bestellen und nicht eine Datei mit 100 Kreisen.
  • Für Fräsbuchstaben und Aufkleber auf Bögen gilt eine Ausnahme: Wenn in Ihrer Datei mehrere Konturen vorkommen, z. B. Buchstaben, die gefräst werden müssen, achten Sie darauf, dass der Abstand mindestens 1 cm beträgt. Das hat mit der Breite unseres Fräsers zu tun. Für Aufkleber auf Bögen ist ein Mindestabstand von 2 mm einzuhalten.
  • Beachten Sie auch die individuellen Vorgaben in unseren Template-Dateien, wenn vorhanden.

SCHRIFTARTEN UND BUCHSTABENKONTUREN

Konvertieren Sie aktiven Text immer in Konturen/Vektoren. Auf diese Weise werden Texte fixiert und gesichert, Sie vermeiden Fehler in Ihrem Ausdruck und wir können die Dateien öffnen, um sie zu prüfen und/oder zu bearbeiten. Binden Sie Schriftarten sicherheitshalber ein.

UNSICHTBARE EBENEN IM PDF

Aus dem Aufbau in Ebenen kann unser RIP keine Informationen bezüglich der Druckebenen abrufen. Das Arbeiten mit Ebenen ist während des Erstellens bequem, birgt aber Risiken im RIP und macht Dateien unnötig groß. Flachen Sie daher Dateien ab und entfernen Sie unsichtbare und versteckte Ebenen. Ein Ebenenaufbau wird während unserer automatisierten Vorbereitung abgeflacht. Bei unsichtbaren/versteckten Ebenen aus Illustrator besteht die Gefahr, dass diese trotzdem gedruckt werden. Wenn wichtige Informationen für unsere DTP-Abteilung in den Ebenen hinterlegt wurden, empfehlen wir die Zustellung per E-Mail oder WeTransfer.

ÜBERDRUCKEN (OVERPRINT)

In der RIP-Software wird Überfüllen/Konturen überdrucken erkannt und simuliert. Farben von sich überlappenden Objekten mit Überdrucken werden addiert. Dadurch entsteht eine neue Volltonfarbstruktur. Weiß als Prozessfarbe (CMYK 0-0-0-0) auf Überdrucken, ist nicht sichtbar. Diese Softwarefunktion wird hauptsächlich für die Erkennung von Sonderfarben verwendet, wie z.B. Weißdruck unten/oben über den Vollfarbobjekten.

Tipps:

  1. Die "Ausgabevorschau" in Adobe Acrobat (Pro) ist für das Endergebnis repräsentativ.
  2. Aktivieren Sie „Überdrucken simulieren”, um die Wirkung von Überdrucken und Transparenz zu überprüfen.
  3. Durch Positionieren des Cursors im Format können Sie überprüfen, welche Farbkombination genau generiert wird. Die Werte der Prozess- und Volltonfarben sind im Fenster „Farbauszüge” sichtbar. Die Werte bilden die Eingabe für den RIP.
  4. In Adobe Illustrator kann der Effekt in „Überdrucken-Vorschau” überprüft werden.

Bitte beachten Sie: Die Einstellungen von Transparenz und Überdrucken, die in der Ausgabevorschau zu sehen ist, wird auch so im Druck ausgeführt.

Speichern Sie Ihr PDF vorzugsweise mit einem PDF-X-Profil (X-3 oder X-4). Auf diese Weise ist Ihre Datei grundsätzlich für den Druck geeignet.